Dabei ist recht schön zu erkennen, dass Windenergie keine konstante Energiequelle ist und somit keine echte alternative zu unseren herkömmlichen Kraftwerken.
In dem Artikel für Windenergie findet man u.a. eine Tabelle der installierten Leistung in Deutschland und im Artikel für Kernkraft findet man eine Tabelle über Nennleistungen ausgewählter Kernkraftwerke.
Was liegt also nahe diese beiden Zahlen zu vergleichen.
Windkraft: 22.247 MW
Kernkraft.: 21.693 MW (alle die auf der Wikipedia Seite gelistet sind – 18 Stück)
Entspricht also einen Windenergie Überschuss von 554 MW.
Stellt sich die Frage „Warum schaltet man dann diese ungeliebten Kernkraftwerke nicht einfach ab?“
Statt aber ihre Anlagen weiterzuentwickeln, hätten viele Hersteller nur auf noch größere Räder gesetzt. “Große Maschinen bringen zwar große Leistungen”, so Bauer, “aber auch noch schwieriger zu beherrschende Belastungen.”
Laufzeit falsch eingeschätzt
Nach dem Boom der vergangenen Jahre machen sich Windkraftbetreiber und Experten Sorgen: Die Anlagen sind offen- bar nicht so zuverlässig und langlebig, wie die Hersteller behaupten. Tausende teils schwere Schäden sorgen mittlerweile für Ärger bei Besitzern und ihren Ver- sicherungen: Kaum ein Getriebe im Kopf der turmhohen Mühlen etwa trotzt der Dauerbelastung länger als fünf Jahre. Mitunter entstehen schon nach kurzer Betriebszeit Risse an Rotoren oder in Fundamenten, führen Kurzschlüsse oder heißgelaufene Propeller zu Bränden. Dabei – so versprachen viele Anlagenbauer – sollten die Windmühlen angeblich 20 Jahre halten.
Die Folgen und die daraus entstehende Unwirtschaftlichkeit
Der bayerische Windkraftsachverständige Martin Stöckl fährt pro Jahr 80 000 Kilometer kreuz und quer durch Deutschland, er kennt die typischen Folgen des Baufiebers nur zu gut und kann den Betreibern doch oft kaum helfen: Nicht nur für neue Rotoren gibt es dank der weltweit enormen Nachfrage lange Lieferzeiten, vor allem Ersatzteile sind so stark gefragt, dass sie sich manchmal nur schwer beschaffen lassen. Stöckl: “Auf ein neues Lager kann man schon mal 18 Monate warten. Da steht die Anlage halt so lange still.”
Aeolus II war von 1993 bis 2008 eine Windkraftanlage im Jade-Windpark bei Wilhelmshaven.
Die Anlage ging am 15. Oktober 1993 in Betrieb und war zunächst im Besitz der Preußen Elektra. Im Jahr 2000 wurde die Anlage von Dietmar Knünz und Heiner Wendt übernommen, die auch damals bei MBB an der Entwicklung beteiligt waren, und bis Ende 2007 weiterbetrieben. Ein Schaden des Haupt-Rotorlagers machte eine Reparatur unwirtschaftlich, so dass am 13. Februar 2008 die Sprengung der Anlage erfolgte. Dabei wurde die gesamte Anlage mit montiertem Rotor umgelegt.
Seit 12.08.2008 steht am Himmelberg wieder eine Messstation. Diese steht ca. 40 Meter vom Waldrand entfernt. Mich würde also interessieren was dort gemessen wird. In einem Schreiben der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen wird ein Mindestabstand zum Wald (Brandschutz) von “der Höhe der Anlage” empfohlen. Somit dürfte die Anlage, bezogen auf den Messpunkt, nur 40 Meter hoch werden.
Bei einem solch geringen Abstand würde ich dem angrenzenden Waldbesitzer empfehlen, sich von Betreiber der Windenergieanlage eine Bestätigung zu holen, in der er auf Schäden, die durch umfallende Bäume entstehen, verzichtet.